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Soweit ich weiß, befindet sich die Bar im normalen London. Und dahinter befindet sich einer der Durchg"nge zum magischen Teil Londons. Es ist nat"rlich eine andere Welt, aber da es sich um eine Passage in der N"he von London handelt, wird es gemeinhin als ein magischer Teil der Stadt betrachtet. Muggelst"mmige denken im Allgemeinen nicht dar"ber nach. Sie glauben, wir lebten in der Muggelwelt und h"tten uns einfach L"cher in die Zauberwelt gebaut. Und sie sind sehr "berrascht, wenn sie sich pl"tzlich an der Spitze der Magierwelt wiederfinden und erkennen, wie riesig unsere Welt ist.
Und dann, als sie auf magische Raubtiere und die "berreste von Golems einer im letzten Jahrtausend untergegangenen magischen Zivilisation stoßen, fliehen sie zur"ck in die Muggelwelt, um dort zu leben. Na und? Sie werden sich mithilfe von Magie Dokumente erstellen und aufs College gehen, um eine Ausbildung zu erhalten. Obwohl ihre Eltern sich dar"ber beschweren, dass sie so viel Zeit mit magischem Unsinn verschwendet haben.
Wir blieben vor den M"lltonnen stehen. W"hrenddessen begann Mama, die Ziegelsteine in der Mauer "ber dem M"lleimer zu z"hlen, angefangen beim abgenutzten Ziegelstein. Offenbar insbesondere f"r mich. Ich war noch nie zuvor in der Winkelgasse gewesen. Ich musste mit Tante Muriel Schach spielen. Wenn sie doch nur noch weniger "ber die Traditionen und die Etikette der Magierwelt reden w"rde. Ich bin schließlich ein reinbl"tiger Magier in der achten Generation und sollte das eigentlich wissen, auch wenn ich nicht der Erbe werde. Ich war oft mit ihr allein. Ginny wird von Oma Lucretia abgeholt, und ich werde von Tante Muriel abgeholt.
"Drei nach oben ... zwei zur Seite", murmelte Mama. "WeiЯt du noch, Ron?"
Sie ber"hrte die Wand dreimal mit ihrem Zauberstab. Der Ziegelstein, den sie ber"hrte, zitterte, begann dann zu zucken, und in seiner Mitte entstand ein kleines Loch, das schnell gr"ßer wurde. Eine Sekunde sp"ter stand vor uns ein ziemlich großer Bogen. Hinter dem Torbogen begann eine gewundene, gepflasterte Straße. Die M"lltonnen sind irgendwo verschwunden.
"Ja, Mama. Darf ich es versuchen?"
Ich wartete, bis sich der Durchgang schloss und sich hinter den Tanks wieder eine Mauer befand. Meine Mutter trat beiseite und ich zog Bills Zauberstab hervor. Anschließend klopfte er an einen unscheinbaren Ziegelstein. F"r Muggel unauff"llig. Ich sp"rte einen schwachen Hauch von Magie. Vergiss nicht, welcher Ziegelstein es ist. Also drei nach oben und zwei nach links. Okay, falls ich es vergesse, frage ich sp"ter meine Mutter. Sie geht oft in die Winkelgasse. Er verkauft auch die gleichen Tr"nke und Beeren, und Bauern schlagen in einem der Gassenzweige ebenfalls ihre St"nde auf. Es heißt Fleischgasse.
"Willkommen in der Winkelgasse", sagte Mama. Wir schritten durch den Torbogen und befanden uns in einer magischen Welt. Sogar die Luft hier ist anders als die der Muggel. Die Zwillinge folgten mir, und Percy bildete das Schlusslicht unseres Zuges.
"Der kleine Ronnie geht heute einkaufen." Ich betrachtete das Abzeichen auf dem Hemd meines Bruders. Wir haben uns f"r einen Ausflug in die Winkelgasse schick gemacht. Nun ja, Fred tr"gt normalerweise ein T-Shirt. Ja, ich selbst habe ein dunkelrotes Hemd und meine Lieblingskette mit den Reißz"hnen angezogen.
"Fred, halt die Klappe", zischte ich.
Wir gingen alle gemeinsam durch den Torbogen, und als ich zur"ckblickte, sah ich, wie er sich sofort wieder in eine leere Wand verwandelte.
Die Sonne schien hell und spiegelte sich in den Kesseln, die vor dem n"chstgelegenen Laden aufgestellt waren. "Kessel. Alle Gr"ßen. Kupfer, Bronze, Zinn, Silber, Gold, Edelmetalle. "Selbstumr"hrend und zerlegbar", stand auf dem Schild "ber uns."
"Also, wir kaufen uns auf dem R"ckweg einen neuen Heizkessel, unserer ist ja schon undicht. Und nicht aus Zinn oder Kupfer, sondern aus ganz normalem Metall," sagte Mama. "Aber zuerst gehen wir zur Bank, um das Geld zu holen. Bill hat k"rzlich einen Teil seines Gehalts auf unser Konto "berwiesen. Was w"rden wir nur ohne ihn und Charlie tun..."
Aus dem d"ster wirkenden Laden drang ein leises Hupen. ""Eulen-Einkaufszentrum". Waldk"uze, Schleiereulen, Waldohreulen und Schneeeulen." Mehrere Jungen in meinem Alter dr"ckten ihre Nasen an eine andere Vitrine und betrachteten die dort ausgestellten Besen.
Ach, h"tte ich doch nur meine eigene Eule! Ich beneide Percy so sehr... Nein, ich verstehe, dass es sich um einen kunstvoll gefertigten Golem handelt. Sie isst sogar wie ein echtes Wesen, aber sie ist eher ein materialisierter Geist. Sie haben sogar extra Kekse f"r sie gebacken. Getrocknete Fleischst"cke und Beeren, wobei man sie am besten nicht lange damit f"ttern sollte. Eulen m"ssen fliegen, um zu jagen. Andernfalls schw"cht sich ihr Geist ab und sie verlassen wom"glich sogar ihren Meister, dem sie als Vertraute anvertraut sind. Hermes hat sich an Percy gebunden und fliegt nun mit ihm, um M"use auf den Feldern zu jagen.
"Schaut mal", h"rte ich die Jungs an der Vitrine reden, "das neue Nimbus 2000 Modell, das schnellste."
Der Besen ist echt cool. Aber leider ist das f"r uns definitiv nicht bezahlbar. Vielleicht w"rde Opa ja etwas Geld f"r Percy ausgeben, aber der fliegt ja so gut wie nie auf Besen. Warum braucht er eine Rennversion des Besens? Ach, ich w"nschte, ich h"tte wenigstens einen zweihundertsten Kometen... Ich fliege gern, aber auf Besen kann man nicht lange fliegen. Der Hintern wird m"de.
Hier gab es L"den, die Roben, Teleskope und seltsame silberne Instrumente verkauften, wie ich sie noch nie gesehen hatte. Obwohl ich meiner Mutter zusammen mit Ginny beim Brauen von Zaubertr"nken geholfen habe. Meistens habe ich die Zutaten klein gehackt und manchmal umger"hrt, wenn der Trank nicht kompliziert war.
Die Schaufenster entlang der Straße waren vollgestopft mit allerlei Ramsch. Wertvolle Dinge wurden in den Werkst"tten der Zauberer verkauft, die sie herstellten, oder in Schreibwarengesch"ften, die Vertr"ge mit Bauern hatten, um beispielsweise Pergament zu beziehen.
"Gringotts", verk"ndete Mama, als wir endlich anhielten. "Ron, denk daran, was dort ist."
Wir standen vor einem schneeweißen Geb"ude, das sich hoch "ber kleine L"den erhob. Das Geb"ude schien mit seiner majest"tischen Sch"nheit zu "berw"ltigen. Und an den bronzenen, hochglanzpolierten T"ren stand ein Kobold in einer scharlachroten und goldenen Uniform.
Er war zwei K"pfe kleiner als ich. Er hatte ein dunkelgr"nes, intelligentes Gesicht, einen spitzen Bart und, wie ich bemerkte, sehr lange Finger und F"ße. Er verbeugte sich, als wir hineingingen. Nun standen wir vor den zweiten T"ren, diesmal silbernen. Sie trugen eingravierte Spr"che "ber gierige Diebe.
Zwei Kobolde verbeugten sich vor uns, als wir durch die silbernen T"ren in eine riesige Marmorhalle traten. Weitere hundert Kobolde saßen auf hohen Hockern hinter einem langen Tresen, machten Eintr"ge in große B"cher, wogen M"nzen auf Kupferwaagen und untersuchten Edelsteine mit Vergr"ßerungsgl"sern. Es gab mehr T"ren, die aus der Halle hinausf"hrten, als ich z"hlen konnte, und andere Kobolde ließen Leute durch sie hinein und hinaus. Nun ja, die einzige Bank im gesamten magischen Großbritannien. Meine Mutter und meine Br"der gingen zum Tresen.
"Guten Morgen", sagte Mama zu dem unbesetzten Kobold. "Wir sind hierher gekommen, um Geld aus dem Safe der Weasleys zu holen."
"Haben Sie einen Schl"ssel dazu, gn"dige Frau?"
Mama holte einen kleinen Bronzeschl"ssel hervor und legte ihn auf den Schreibtisch. Der Kobold blickte ihn fragend an.
"Alles scheint in Ordnung zu sein."
"Mama, was macht er da?"
"Er pr"ft, ob der Schl"ssel gef"lscht ist, Ron."
"ZuboSkal!" Der Kobold hinter dem Tresen rief seinen Kollegen, der uns zu unserem Tresor bringen sollte. Wir folgten ihm zu einer der T"ren.
Zuboskal hat uns die T"r ge"ffnet. Wir standen in einem schmalen Steingang, der von brennenden Fackeln erleuchtet war. Die Straße fiel steil ab, und auf dem Boden lagen d"nne Schienen. Zuboskal pfiff, und ein großer Karren rollte mit lautem Get"se auf uns zu. Wir kletterten hinein — es gelang uns nur m"hsam, obwohl der Wagen einen Erweiterungszauber hatte, aber wir waren immer noch viele — und los ging die Fahrt.
Zuerst eilten wir durch ein Labyrinth aus gewundenen G"ngen. Ich versuchte, mich an den Weg zu erinnern, gab diese nutzlose "bung aber bald auf. Der Wagen ist bereits zweimal an den Stalaktiten vorbeigefahren. Es schien, als ob der klappernde Karren den Weg von selbst kannte, denn Zuboskal lenkte ihn nicht, obwohl er seine Hand am Hebel hielt.
Vielleicht hat es eine Art mentale Steuerung wie Papas Auto? Obwohl dort die H"henkontrolle nur mental erfolgt, werden alle Kurvenfahrten "ber das Lenkrad gesteuert. Sie m"ssen das Lenkrad nach links oder rechts drehen. Ich bin mit meinen Br"dern in unserem Ford herumgefahren, w"hrend meine Mutter nicht hingesehen hat.
Ich wurde von eisiger Luft getroffen, meine Augen brannten, aber ich hielt sie weit ge"ffnet. Irgendwann glaubte ich, am Ende des Ganges einen Feuerblitz zu sehen, und ich drehte mich schnell um, um zu sehen, ob es ein Drache war, aber es war zu sp"t — der Wagen begann pl"tzlich abzust"rzen. Nun kam sie an einem unterirdischen See vorbei, an dessen Decke und W"nden Stalaktiten und Stalagmiten wuchsen, "hnlich wie im Alshan-Gebirge. Endlich sind wir am Ziel angekommen.
Der Kobold schloss die T"r auf. Eine gr"ne Rauchwolke quoll heraus, und als sie sich verzogen hatte, seufzte ich entt"uscht. Darin befand sich ein Haufen Silberm"nzen. Ein paar Goldm"nzen. Noch ein paar Knuts.
Die Mutter begann, M"nzen in ihrer Tasche zu sammeln. Na ja, ich hoffe, wir haben wenigstens genug f"r Gebrauchtwaren. Auch wenn Bill und Charlie uns einen Teil ihres Gehalts zur Unterst"tzung schicken, reicht das Geld f"r eine so große Gruppe von Schulkindern immer noch nicht aus. Leider m"ssen manche Dinge neu gekauft werden. Und sie sind teuer. In zwei oder drei Jahren brauche ich einen neuen Zauberstab.
* * *
Nach einer weiteren wilden Fahrt mit dem Wagen standen wir draußen auf der Straße vor der Bank und kniffen die Augen in der Sonne zusammen.
"Kommt schon, Kinder, lasst uns zuerst zu Madam Malkin gehen, um ein paar Roben f"r Percy zu besorgen."
"Mama, warum hat Percy neue Roben?" Ich war "berrascht. Schließlich kauften doch alle immer nur Gebrauchtwaren. Nur Bill trug neue Kleidung, und das auch nur zu Beginn der Schule.
"Weil er der H"uptling ist, Roni."
Ich verzog das Gesicht. Es reicht mir nicht, dass mich dieser B"cherwurm zu Hause belehrt, jetzt f"ngt er auch noch an, uns in der Schule zu manipulieren. Wenn man Percy freie Hand l"sst, h"rt er nicht auf zu reden. Er n"rgelt st"ndig "ber zuk"nftige Eulen. Er sagt, er habe so viele F"cher und m"sse sie alle mit hervorragenden Noten bestehen. Also musst du den Mund halten und ruhig in deinem Zimmer sitzen.
Madame Malkin entpuppte sich als untersetzte, l"chelnde Zauberin in rosavioletten Gew"ndern.
"Werden wir in Hogwarts studieren? Es ist schon eine Weile her, dass ich jemanden aus dem Weasley-Clan gesehen habe." Sie sagte das, bevor wir ihr den Zweck unseres Besuchs erkl"ren konnten. "Sie sind hier genau richtig."
"Wir brauchen nur Badem"ntel f"r den "lteren Jungen", warf die Mutter der Verk"uferin ein.
"Nun, wie Sie w"nschen. M"chten Sie hier oder draußen warten?" Die l"chelnde Frau deutete auf Stuhlreihen an der Wand des Studios.
"Hier."
"Schauen Sie sich dort die Auswahl an Konfektionskleidung an. Als Mutter vieler Kinder erhalten Sie einen Rabatt."
Madam Malkin stellte Percy neben den Spiegel. Sofort begannen sich Maßb"nder um ihn herum zu drehen. Danach begann sie, ihm die Roben zurechtzur"cken. Nachdem wir gewartet hatten, bis sie fertig war, und bezahlt hatten, gingen wir nach draußen.
Wir gingen in den Laden, um Pergament und Federn zu kaufen. Die Federn werden ihnen von der Neal-G"nsefarm geliefert. Und die Pergamente werden von westlichen Farmen gekauft, wo es Weidefl"chen f"r große Rinder gibt. Wir sind nicht in die Buchhandlung gegangen. Sie haben mir einen Studentenkessel aus inertem Metall gekauft. Normale Tr"nke werden nicht in Zinnkesseln gebraut. Aber f"r die Kinder in der Schule ist es perfekt. Ich brauche einen Kessel, um meine Zaubertr"nke zu brauen. Als zuk"nftiger Magier, der Golems kontrollieren kann, muss ich in der Lage sein, ein Erste-Hilfe-Set zusammenzustellen und es zu benutzen. Dennoch ist die magische Welt ziemlich gef"hrlich.
Dann kauften wir in einem Tr"delladen eine abgenutzte Waage und erwarben außerdem ein zusammenklappbares Kupferfernrohr mit guten Linsen. Und außerdem ein Stapel Lehrb"cher. Ja, sie sahen abgenutzt und alt aus, aber was sollte man machen?
Dann besuchten wir eine Apotheke, wo alles so magisch war, dass ich den schrecklichen Geruch gar nicht bemerkte — es roch nach faulen Eiern und faulen Zucchini. Auf dem Boden standen F"sser mit einer Art Schleim, an den W"nden standen Glasgef"ße mit getrockneten Pflanzen, zerstoßenen Wurzeln und mehrfarbigen Pulvern, und von der Decke hingen B"ndel aus Federn, Reißz"hnen und gebogenen Krallen. W"hrend meine Mutter mit dem Apotheker sprach — wir mussten allerlei Zutaten f"r die Herstellung von Zaubertr"nken kaufen — betrachtete ich die silbernen Einhornh"rner, die jeweils 21 Galleonen wert waren, und die K"ferpanzer, gl"nzend und rot (sechs Knuts pro Sch"pfkelle). Der Apotheker wird die Zutaten f"r den Unterricht an die Schule schicken. Außerdem erhielt ich eine Standardauswahl an Zutaten f"r den pers"nlichen Gebrauch. Die Br"der Fred und George kauften sich von ihrem Taschengeld ein erweitertes Zaubertrankset. Percy kaufte sich außerdem ein erweitertes Set mit einem Anbau f"r den Krankenfl"gel. Er prahlte damit, dass Professor Snape ihm gegen eine kleine Geb"hr erlaubt habe, beim Brauen von Heiltr"nken mitzuhelfen.
Ich plane, in der Gilde zu studieren und mir dann die Zutaten zu besorgen, um die magische Welt zu erkunden. Es sieht so aus, als m"ssten wir daf"r ein kleines Team zusammenstellen. Oder Golems einsetzen? Nein, Menschen werden immer noch ben"tigt. Ich brauche einen Heiler und sollte noch ein paar Waldl"ufer einladen. Ich denke, es wird m"glich sein, eine kleine Gruppe zusammenzustellen, w"hrend ich noch in der Gilde trainiere. Dennoch werden immer wieder Quests vergeben, bei denen man Zutaten in einem magischen Wald beschaffen oder in zerst"rten St"dten nach Artefakten suchen muss.
"So, das war's, jetzt kannst du einen Spaziergang durch die Gasse machen und nach Hause gehen."
* * *
Es war bereits sp"ter Nachmittag und die Sonne sank tiefer, als wir durch die Winkelgasse zur"ckgingen, dann durch die Mauer und den Tropfenden Kessel betraten, der von keinem einzigen Gast mehr besucht wurde. Nachdem wir nach Hause umgezogen waren, gingen wir in unsere Zimmer. Ich packte meine Eink"ufe in meinen Koffer. Gleichzeitig bl"tterte ich in den Lehrb"chern. Ich sollte sie wenigstens vor Beginn des Schuljahres lesen.
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